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Tag 4 & 5 – Bei uns stinkt es…

Tag 4

Da wir am Vorabend schon alles gepackt hatten, kamen wir ganz gut los. Wir haben uns für einen Weg mit vielen kleinen Straßen zwischendurch entschieden, das Abenteuer darf ja nicht zu kurz kommen. Das führte dann auch zum ersten Pannenstopp, beide Auspuffschellen hatte es nach hinten gezogen, Wagenheber dran, Schellen festgedübelt und weiter geht’s.

Nun kam die Challenge: eine Dose Sürström offen für 200 Kilometer im Auto transportieren. Probiert es mal aus, der Kram ist richtig lecker und super easy zu öffnen. NICHT. Die Dose explodiert fast, da es sich um fermentierten Fisch handelt. Der Gestank treibt einem die Tränen in die Augen. Darum haben wir kurzerhand einen kleinen B&W Koffer ausgeräumt, die Dinger sollen ja luftdicht sein. Zum Glück ist dem so und wir konnten wieder etwas durchatmen, auch wenn die eine oder andere Hose etwas von dem Gestank abbekommen hatte. 200 km später haben die Dinger dann direkt entsorgt, aber nicht ohne vorher etwas zu probieren. Es schmeckt wie es riecht. Haken dran, weiter nach Norwegen! Übrigens: Elchbulette kommt lecker!

Direkt nach der Einfahrt in Norwegen bot sich uns ein atemberaubendes Panorama, wilde Flüsse, kurvige Straßen und verschneite Berge, da kommt Fahrfreude auf. Trotz eines kurzen Abstechers in die Berge zwischendurch, der leider in eine Sackgasse führte, konnten wir eine Fotochallenge erledigen und ein Gruppenfoto im Schnee machen.
Auf dem Weg haben wir wirklich viel gesehen, Tunnel, Bergpässe und Bergflüsse. Norwegens Landschaft ist schwer zu beschreiben, auch Bilder können hier nur einen Teil wiedergeben.

Zwischendurch schnell um 2 Uhr Nachts ein paar Donuts am Polarkreis gezogen, Circles am Circle, und weiter Richtung Lofoten, um 6 Uhr fährt die Fähre ab. Da wir genug Puffer eingeplant hatten konnten wir aber trotzdem das eine oder andere Mal anhalten und dicke Bilder schießen. In Moskenes dann auf die Fähre und ne Runde pennen.

Tag 5

Norwegen hatte Schweden landschaftlich ja schon getoppt, aber die Lofoten spielen noch mal in einer anderen Liga. Auf dem Weg zur offiziellen BSC-Party blieben die Kiefer unten, und hinter jeder Kurve bot sich ein neues Panorama wie aus einem Wikingerfilm.

In einem kleinen Dorf erledigten wir dann auch eines unserer Tauschgeschäfte, wir sind mittlerweile bei einem handsignierten Bild auf Leinwand angekommen, erledigten eine Fotochallenge in Taucheranzügen und sprangen das erste Mal unter die Dusche.

Auf Gimsoya erwartete uns dann die Partysite, Boliden geparkt, Camp aufgebaut, und ab an den Grill. Wir hatten uns Walfleisch im Supermarkt besorgt, sehr leckeres Fleisch, wie Steak mit einem leichten Thunfischeinschlag. Und dazu recht günstig gemessen an den gängigen Preisen für Futter in Norwegen.

„Abends“ (es wird schon lange nicht mehr Dunkel) wurde dann die eine oder andere Kaltschale verhaftet, gekitet, Drohne geflogen und am Feuer abgehangen. Insgesamt eine runde Sache in traumhafter Kulisse.

buddy-yawn

 

 

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